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„Das Leben besteht in der Bewegung“ (Aristoteles)



Eine sehr entscheidende Phase für den Bewegungsapparat des Hundes ist das Wachstum. Nur eine optimale Entwicklung bildet die Voraussetzung für ein gesundes, schmerzfreies Leben. Grundvoraussetzungen hierfür sind eine dem Bedarf angepasste Ernährung und ein vernünftiges Maß an Bewegung. Oft werden aus Unwissenheit hier Fehler begangen, die die Entstehung von Knochen und Knorpelschäden begünstigen, und damit im weiteren Lebensverlauf die Lebensqualität des Hundes deutlich mindern. Es ist von großer Wichtigkeit auftretende Lahmheit nicht zu ignorieren. „Das verwächst sich sicher noch“ ist meist keine gute Option. Gerade bei den Wachstumserkrankungen ist die Prognose am günstigsten, je früher diese erkannt und entsprechend behandelt werden.


Bewegung macht beweglich

Der Bewegungsapparat setzt sich zusammen aus einem passiven Bewegungsapparat: Knochen, Gelenke, Bänder, Bandscheiben und einem aktiven Bewegungsapparat: Muskeln, Sehnen, Faszien. Über die Bewegung wird die Funktion aufrechterhalten. So ist zum Beispiel Knochen ein dynamisches Gewebe, das auf veränderte mechanische Beanspruchung reagiert. Verstärkte Belastung führt zu Knochenaufbau, fehlende Belastung zu Knochenabbau. Der Knorpel der Gelenke und die Bandscheiben werden über die Synovia (Gelenkschmiere) ernährt, die nur durch Bewegung in den Knorpel diffundieren kann. Und auch die Muskulatur passt sich ihrer Beanspruchung an. Nicht gebrauchte Muskulatur atrophiert. Eine gut trainierte Muskulatur stützt und schützt den Körper. Außerdem hat sie weitreichenden Einfluss auf den Stoffwechsel. Alle diese Vorgänge machen deutlich, wie entscheidend und wegweisend eine gute Beweglichkeit für die Gesundheit Ihres Hundes ist.

Alle Bestandteile des Bewegungsapparates haben einen bestimmten Bewegungsbereich der für eine normale Funktion notwendig ist. Jede Bewegungseinschränkung führt schon nach kürzester Zeit zu einer Kontraktur in allen Bereichen. Das ausgiebige Strecken Ihres Hundes nach längerer Ruhephase wirkt dieser frühen Anpassungsreaktion an die Inaktivität entgegen. Leicht vorstellbar wie gravierend die Auswirkungen bei einer länger anhaltenden Bewegungseinschränkung aufgrund von Schmerzen, oder aber nach einer Operation sein können. Oft ist der Hund, ohne Hilfe, nicht in der Lage seine Mobilität wieder zu erlangen.


 
 
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